Tonne

In der Nacht zum Mittwoch, den 01.02.2017 wurde die Feuerwehr gegen 01 Uhr zu einem Brand in der Ueberauer Karl-Marx-Straße alarmiert. An der Einsatzstelle griffen die Ueberauer Feuerwehrmänner unterstützt von Ihren Kameraden aus Spachbrücken den Brand eines Lagerschuppens vom Hof das Betriebs an und bildeten so auch eine Riegelstellung gegen ein angrenzendes Lagergebäude und der Garagenanlage. Auf der Rückseite startete die Unterstützung aus Reinheim von einem angrenzenden Weg einen massiven Löschangriff, so dass das Feuer innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle war. Weiter wurde die Feuerwehr verstärkt aus den Ortsteilen Georgenhausen und Zeilhard. Der Rettungsdienst, der Ortsverband des DRK Reinheim und die Polizei aus Ober-Ramstadt kümmerten sich gut um die Bewohner der angrenzenden Häuser.

Die Feuerwehren aus Groß-Bieberau und Ober-Ramstadt wurden zusätzlich aufgrund der anfänglichen Meldungen alarmiert, konnten aber nachdem die Lage ermittelt war ohne eingesetzt zu werden wieder zurück in ihre Unterkunft fahren. Die Bewohner des Anwesens kamen glücklicherweise mit dem Schrecken davon und auch das Lagergebäude konnte mit leichten Beschädigungen gerettet werden. Nach etwa zwei Stunden konnten die Bewohner zurück in Ihre Wohnungen und die Feuerwehr löschte noch einige Glutnester ab. Am frühen morgen nach 04:00 verließ dann auch die Feuerwehr Reinheim als letzte Nachbarliche Hilfe den Einsatzort und die Feuerwehr Ueberau stellte noch eine Brandwache bis zur Morgendämmerung und zog dann auch ab.

Dank des neuen Löschfahrzeugs konnte bis zum Eintreffen der Spachbrücker Unterstützung auch mit zu Beginn sehr wenig Personal bereits schlimmeres vermieden werden, da die Feuerwehr Ueberau nun mit einem Schnellangriffverteiler, größerem Wassertank und moderner Beleuchtung direkt mit Löschen beginnen konnte, ebenso wie die Feuerwehr Reinheim im anderen Einsatzabschnitt mit dem neuen StLF. Der von den vielen LKW und Bussen fest gefahrene Hydrantendeckel war so zwar ärgerlich, aber kein Nadelöhr mehr und man hatte auch die Zeit die aufwendigere Wasserversorgung aus der benachbarten Gersprenz aufzubauen.